Starker Kampf nicht belohnt

Starker Kampf nicht belohnt

Der HSV unterliegt zum Auftakt Oberligaabsteiger Harzer Falken Braunlage Er war angerichtet in der Hamburger Volksbankarena am frühen Samstagabend und die Kulisse stimmte auch – die Regionalligasaison konnte also auch für den HSV beginnen. Der Kader der Rautenträger war allerdings von Beginn an dezimiert: der estnische Neuzugang Daniil Fursa mußte wegen Spielberechtigungsproblemen zuschauen, Sturmroutinier Benjamin Hanke stand aus familiären Gründen nicht zur Verfügung. So wurde die zweite starke Sturmreihe bereits vor dem Anbully quasi aus dem Spiel genommen – ein Umstand, der sich im weiteren Spielverlauf rächen sollte. Oberligaabsteiger Braunlage – mit diversen ehemaligen Oberligaspielern angereist – übernahm sofort die Initiative, der HSV zeigte sich sichtlich beeindruckt. Da die Harzer sich auch vor dem gegnerischen Tor effizient zeigten wurde es schnell deutlich: nach dem ersten Abschnitt hieß es glatt 0:3. Nicht aufgeben und herankämpfen – so mußte die Devise für die Hamburger in der Folgezeit lauten. Und das gelang: über ein 3:4 nach dem zweiten Abschnitt führte der am Samstag überragende Robin Richter das Team mit seinem dritten Treffer zum 4:4-Ausgleich. Mitten in dieser starken HSV-Phase gelang allerdings ausgerechnet dem Ex-Hamburger Nico Ehmann der erneute Führungstreffer für die Falken. Der HSV hatte nun nichts mehr zuzusetzen, ohne die fehlende zweite starke Sturmreihe konnte kein Druck mehr aufgebaut werden, Braunlage schaukelte das Match über die Zeit. Fazit: in der vermutlich stärksten Regionalliga seit Jahren wird der HSV eine „volle Kapelle“ benötigen, um gegen die Topteams erfolgreich sein zu können. Engagement und Moral sind reichlich vorhanden.

 

" Wir sind mit dem Ergebnis natürlich nicht zufrieden, weil wir jedes Spiel gewinnen möchten. Allerdings stimmt die Einstellung im Team und wenn wir jetzt noch unser Fehler abstellen und an unseren Baustellen arbeiten werden wir die nächsten Spiele siegreich gestalten", sagte Sportdirektor Marcel Schlode nach dem Spiel.