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Große Ehre

Für die HSV-Eishockey Nachwuchsabteilung

Auszeichnung für herausragende Nachwuchsarbeit beim HSV Eishockey 

Am Mittwoch, den 18.02., fand die Mitgliederversammlung des Hamburger Sport-Verein e. V. statt. Neben zahlreichen Ehrungen und Auszeichnungen wurde dabei auch die Nachwuchsarbeit besonders gewürdigt:

Die Abteilung HSV Eishockey erhielt den HSB-Wanderpokal für herausragende Jugendarbeit.

Diese Auszeichnung erfüllt uns mit großer Freude – und ja, auch mit Stolz. Innerhalb der großen HSV-Familie erfährt unsere Eishockeysparte damit eine Wertschätzung, die zeigt, wie viel Engagement, Herzblut und Leidenschaft in unserer täglichen Arbeit stecken. Dieser Erfolg ist das Ergebnis des unermüdlichen Einsatzes vieler Trainerinnen und Trainer, ehrenamtlicher Kümmerer sowie engagierter Eltern.

Erfolg trotz schwieriger Rahmenbedingungen 

Besonders stolz macht uns diese Ehrung auch deshalb, weil die Bedingungen in den vergangenen Jahren alles andere als einfach waren.

Die Mitgliederversammlung fand im neuen HSV-Zentrum am Volkspark statt – einer beeindruckend umgestalteten Halle, die künftig als moderne Drei-Feld-Halle den BG Baskets eine neue Heimat bietet. 

Gleichzeitig saßen wir dort auf einer ehemaligen Eisfläche, auf der viele unserer Kinder und Spieler unzählige Trainings- und Spielstunden verbracht haben.

Der Wegfall dieser Eisfläche (eine von drei Hamburger Eisflächen) bedeutete für unsere leistungsorientierte Eishockeyabteilung erhebliche Einschnitte – sowohl sportlich als auch organisatorisch. Zwar ist es uns teilweise gelungen, diesen Verlust zu kompensieren, doch vollständig ersetzen ließ sich diese Trainingszeit nicht.

Hinzu kam, dass im vergangenen Jahr unser Heimstadion, die Eisbahn in Stellingen, aufgrund eines maroden Daches nicht geöffnet werden konnte. Diese Information erreichte uns erst im September – zu einem Zeitpunkt, an dem die Saison längst geplant ist und alternative Lösungen kaum noch realisierbar waren

Mobile Eisbahn – große Leistung, große Herausforderungen 

Mit viel Einsatz und Flexibilität konnte schließlich eine mobile Eisbahn am Steinwiesenweg installiert werden. Dafür sind wir sehr dankbar, denn so konnten wir den Trainingsbetrieb grundsätzlich aufrechterhalten. Gleichzeitig mussten wir erleben und akzeptieren, dass viele Einheiten und Spiele witterungsbedingt ausfallen, da die Eisfläche nicht überdacht ist und Wetterverhältnisse direkten Einfluss auf den Trainings- und Spielbetrieb haben.

Nachwuchsarbeit, die wirkt 

Umso erfreulicher ist es, dass es uns trotz all dieser Herausforderungen gelungen ist, unsere Kinder im Verein zu halten und weiterhin leistungsorientiert zu trainieren und zu spielen. Unsere Teams bewegen sich sportlich weiterhin in Schlagdistanz zu den stärksten norddeutschen Vereinen, und wir stellen fest:

Der HSV Eishockey wird wieder stärker wahrgenommen. Eltern ambitionierter Kinder sehen unseren Verein erneut als attraktive Entwicklungsoption.

Mit unserem engagierten Trainerteam rund um Headcoach Matthias Oertel gelingt es uns, unter vermutlich den schwierigsten Bedingungen in Norddeutschland dennoch strukturiertes und leistungsorientiertes Eishockeytraining anzubieten – und dabei sportlich solide dazustehen.

Blick nach vorn 

Nun hoffen wir sehr auf Planungssicherheit für die kommende Saison: auf Kontinuität, Regelmäßigkeit und Verlässlichkeit. 

Kurz gesagt – wir hoffen auf eine feste, wetterunabhängige Eisfläche, auf der wir unseren Sport dauerhaft, ernsthaft und professionell ausüben können.

Unser Ziel ist klar: 

Ambitioniertes Eishockey als HSV für die Metropolregion Hamburg.

Mit über 140.000 Mitgliedern im Rücken und einer sportbegeisterten Stadt wie Hamburg sollte es möglich sein, eine Eisfläche zu schaffen, die professionellen Ansprüchen gerecht wird.

Mittelfristig wollen wir sportlich zu den großen norddeutschen Standorten wie Wolfsburg, Bremerhaven oder der Spielgemeinschaft Hannover aufschließen – und die Farben des HSV perspektivisch über die norddeutschen Grenzen hinaus tragen.

Diese Auszeichnung ist für uns Ansporn und Bestätigung zugleich.

Danke an alle, die diesen Weg mit uns gehen.

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